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Ratgeber

Pflegegeld & Förderungen3 Min. geschätzte LesezeitVeröffentlicht am 19.07.2026

Sozialhilfe und Restkostenübernahme: wenn Pension und Pflegegeld nicht reichen

Wie das Land die verbleibenden Heimkosten übernimmt, welche Unterlagen nötig sind und was seit dem Pflegeregress-Aus gilt.

Warum dieser Ratgeber zählt

Gedacht, um die Unsicherheit von Familien zu verringern, die Kosten, Dringlichkeit, Wartelisten und reale Optionen verstehen müssen.

Wenn Pension und Pflegegeld die Heimkosten nicht decken, springt die Sozialhilfe (je nach Bundesland auch Sozialunterstützung genannt) ein und übernimmt die Restkosten. Die Regelungen sind grundsätzlich Ländersache, weshalb Details je nach Bundesland variieren — das hier ist die Landkarte, keine Rechtsberatung.

Kein Vermögenszugriff mehr

Seit der Abschaffung des Pflegeregresses 2018 greift das Land nicht mehr auf das Vermögen oder Sparguthaben der pflegebedürftigen Person oder ihrer Angehörigen zu. Ein grosser Teil der früheren Sorge um das Ersparte ist damit entfallen.

Was eingerechnet wird

In der Regel fliesst ein Grossteil der Pension in die Heimkosten, ein gesetzlich geschützter Teil bleibt als Taschengeld. Das Pflegegeld wird bis auf einen kleinen Restbetrag ebenfalls herangezogen. Die Differenz zur Gesamtrechnung trägt das Land.

Was Sie vorbereiten sollten

Ausweis, Pensionsbescheid, Pflegegeldbescheid, Kontoauszüge und der Heimvertrag helfen, den Antrag bei der Sozialabteilung des Landes rasch zu bearbeiten.

Fertige Nachricht zum Versenden

Guten Tag,

wir bereiten die Restkostenübernahme durch das Land für einen Heimplatz vor.

Welche Unterlagen benötigt Ihre Sozialabteilung, und gibt es eine Ansprechperson für die Aufnahme?

Ist ein Platz für jemanden verfügbar, dessen Restkostenübernahme noch geprüft wird?

Danke,
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So nutzen Sie diesen Ratgeber in der Praxis

Lesen Sie ihn nicht als allgemeine Information, sondern als Arbeitsblatt. Notieren Sie die Angaben zur pflegebedürftigen Person, die aktuellen Grenzen der Situation zu Hause, das monatliche Budget, die bereits vorhandenen Unterlagen, ob eine Pflegestufe / ein Pflegegeld-Bezug vorliegt und mit wem Sie schon gesprochen haben. Machen Sie aus jedem unklaren Punkt eine konkrete Frage. Eine Familie, die mit einem klaren Bild kommt, erhält meist bessere Antworten als eine, die unter Druck und mit verstreuten Informationen anruft.

Eine einfache Regel gilt immer: Alles zu Aufnahme, Kosten, Finanzierung, Fristen und Eignung eines Heims muss direkt mit dem Pflegeheim oder der zuständigen Stelle in Ihrem Bundesland bestätigt werden. Dieser Ratgeber bereitet die Suche vor — er ersetzt keine offiziellen Entscheidungen.

Möchten Sie eine klare Auswahl, bevor Sie zu telefonieren beginnen?

Wenn Sie nicht wissen, welche Pflegeheime Sie zuerst kontaktieren sollen, stellt Curalune Hilfe eine geordnete Auswahl von 3–5 passenden Heimen zusammen — mit Kontakten, nützlichen Links, einer fertigen Nachricht und den richtigen Fragen.

Der Service hilft Ihnen, die Suche zu ordnen. Er ersetzt nicht die Aufnahmeentscheidung des Heims und garantiert weder Platz, Preis noch Aufnahme.

Wichtiger Hinweis

Curalune bietet praktische Unterstützung bei Suche und Orientierung. Aufnahme, Preise, Platzverfügbarkeit und die endgültige Einschätzung liegen immer bei den Heimen und den zuständigen Stellen (Land, Sozialabteilung, Pflegegeldstelle).

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