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Ratgeber

Heim finden3 Min. geschätzte LesezeitVeröffentlicht am 19.07.2026

Pflegeheim, betreutes Wohnen oder mobile Pflege: was braucht Ihr Angehöriger?

Die echten Unterschiede in Pflegeintensität, Kosten und Zielgruppe — damit Sie nicht zu viel zahlen oder zu wenig Betreuung wählen.

Warum dieser Ratgeber zählt

Gedacht, um die Unsicherheit von Familien zu verringern, die Kosten, Dringlichkeit, Wartelisten und reale Optionen verstehen müssen.

Die falsche Betreuungsform zu wählen ist teuer und belastend. So unterscheiden sich die wichtigsten Optionen in Österreich.

Mobile Pflege und Hauskrankenpflege

Diplomiertes Personal, Pflegeassistenz und Heimhilfe kommen nach Hause und unterstützen bei Körperpflege, Medikamenten und Haushalt, während Ihr Angehöriger selbstständig wohnt. Günstiger, aber nicht geeignet, sobald Betreuung rund um die Uhr nötig wird.

Betreutes Wohnen

Eigene, barrierefreie Wohnung mit Grundservice und Betreuung auf Abruf. Gut für Menschen, die noch weitgehend selbstständig sind, aber Sicherheit und Gesellschaft möchten.

24-Stunden-Betreuung

Rund-um-die-Uhr-Betreuung im eigenen Zuhause durch Personenbetreuung (siehe eigener Ratgeber). Für hohen Betreuungsbedarf ohne dauernden medizinischen Pflegebedarf.

Pflegeheim

Stationäre Betreuung mit diplomiertem Pflegepersonal rund um die Uhr — für Menschen mit hohem, komplexem oder nächtlichem Pflegebedarf. Die intensivste Form der Betreuung, bei der die Restkosten häufig über die Sozialhilfe gedeckt werden.

Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Hausärztin, Sozialarbeit oder dem Entlassungsmanagement des Spitals die passende Betreuungsform empfehlen — und suchen Sie dann gezielt Häuser, die diese anbieten.

So nutzen Sie diesen Ratgeber in der Praxis

Lesen Sie ihn nicht als allgemeine Information, sondern als Arbeitsblatt. Notieren Sie die Angaben zur pflegebedürftigen Person, die aktuellen Grenzen der Situation zu Hause, das monatliche Budget, die bereits vorhandenen Unterlagen, ob eine Pflegestufe / ein Pflegegeld-Bezug vorliegt und mit wem Sie schon gesprochen haben. Machen Sie aus jedem unklaren Punkt eine konkrete Frage. Eine Familie, die mit einem klaren Bild kommt, erhält meist bessere Antworten als eine, die unter Druck und mit verstreuten Informationen anruft.

Eine einfache Regel gilt immer: Alles zu Aufnahme, Kosten, Finanzierung, Fristen und Eignung eines Heims muss direkt mit dem Pflegeheim oder der zuständigen Stelle in Ihrer Region bestätigt werden. Dieser Ratgeber bereitet die Suche vor — er ersetzt keine offiziellen Entscheidungen.

Möchten Sie eine klare Auswahl, bevor Sie zu telefonieren beginnen?

Wenn Sie nicht wissen, welche Pflegeheime Sie zuerst kontaktieren sollen, stellt Curalune Hilfe eine geordnete Auswahl von 3–5 passenden Heimen zusammen — mit Kontakten, nützlichen Links, einer fertigen Nachricht und den richtigen Fragen.

Der Service hilft Ihnen, die Suche zu ordnen. Er ersetzt nicht die Aufnahmeentscheidung des Heims und garantiert weder Platz, Preis noch Aufnahme.

Wichtiger Hinweis

Curalune bietet praktische Unterstützung bei Suche und Orientierung. Aufnahme, Preise, Platzverfügbarkeit und die endgültige Einschätzung liegen immer bei den Heimen und den zuständigen Stellen (Land, Sozialabteilung, Pflegegeldstelle).

Ausgewählte Pflegeheime

Drei Optionen zum Vergleichen

Anträge-Hilfe
Unterlagen, Anträge und Schritte: Wir sagen Ihnen, was zuerst zu tun ist

Heimaufnahme, Arztberichte, Sozialhilfe oder Pflegegeld? Wir bereiten Ihren konkreten Ablauf vor: welche Unterlagen Sie brauchen, was Sie bei Arzt und Stellen erfragen und vorbereitete Nachrichten.

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