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Ratgeber

24-Stunden-Betreuung3 Min. geschätzte LesezeitVeröffentlicht am 19.07.2026

24-Stunden-Betreuung: wie das Modell funktioniert und was es kostet

Das österreichische Modell der Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause — Ablauf, Kosten und die Förderung.

Warum dieser Ratgeber zählt

Gedacht, um die Unsicherheit von Familien zu verringern, die Kosten, Dringlichkeit, Wartelisten und reale Optionen verstehen müssen.

Die 24-Stunden-Betreuung ist ein typisch österreichisches Modell: Selbstständige Personenbetreuerinnen und -betreuer (häufig aus Nachbarländern) leben abwechselnd im Haushalt und betreuen die pflegebedürftige Person rund um die Uhr — eine Alternative oder Vorstufe zum Heim.

Wie es organisiert ist

Meist arbeiten zwei Betreuungskräfte im Wechsel (z. B. zwei Wochen vor Ort, zwei Wochen frei). Die Vermittlung läuft in der Regel über Agenturen; die Betreuerinnen und Betreuer sind als selbstständige Personenbetreuung tätig.

Was es kostet — und die Förderung

Die Gesamtkosten liegen häufig bei €2.500–3.000 pro Monat (Honorare beider Kräfte plus Nebenkosten). Bei mindestens Pflegestufe 3 gibt es eine staatliche Förderung für die 24-Stunden-Betreuung, die einen Teil davon abdeckt (monatlicher Zuschuss, wenn zwei selbstständige Betreuungs­kräfte beschäftigt sind).

Wann ein Heim die bessere Wahl ist

Bei hohem medizinisch-pflegerischem Bedarf, nächtlicher Überwachung oder Weglauftendenz bei Demenz stösst die Betreuung zu Hause an Grenzen. Dann ist ein Pflegeheim mit diplomiertem Pflegepersonal oft sicherer.

So nutzen Sie diesen Ratgeber in der Praxis

Lesen Sie ihn nicht als allgemeine Information, sondern als Arbeitsblatt. Notieren Sie die Angaben zur pflegebedürftigen Person, die aktuellen Grenzen der Situation zu Hause, das monatliche Budget, die bereits vorhandenen Unterlagen, ob eine Pflegestufe / ein Pflegegeld-Bezug vorliegt und mit wem Sie schon gesprochen haben. Machen Sie aus jedem unklaren Punkt eine konkrete Frage. Eine Familie, die mit einem klaren Bild kommt, erhält meist bessere Antworten als eine, die unter Druck und mit verstreuten Informationen anruft.

Eine einfache Regel gilt immer: Alles zu Aufnahme, Kosten, Finanzierung, Fristen und Eignung eines Heims muss direkt mit dem Pflegeheim oder der zuständigen Stelle in Ihrer Region bestätigt werden. Dieser Ratgeber bereitet die Suche vor — er ersetzt keine offiziellen Entscheidungen.

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Wenn Sie nicht wissen, welche Pflegeheime Sie zuerst kontaktieren sollen, stellt Curalune Hilfe eine geordnete Auswahl von 3–5 passenden Heimen zusammen — mit Kontakten, nützlichen Links, einer fertigen Nachricht und den richtigen Fragen.

Der Service hilft Ihnen, die Suche zu ordnen. Er ersetzt nicht die Aufnahmeentscheidung des Heims und garantiert weder Platz, Preis noch Aufnahme.

Wichtiger Hinweis

Curalune bietet praktische Unterstützung bei Suche und Orientierung. Aufnahme, Preise, Platzverfügbarkeit und die endgültige Einschätzung liegen immer bei den Heimen und den zuständigen Stellen (Land, Sozialabteilung, Pflegegeldstelle).

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